15-05-2008

19-06-2008

 

 

Trauer: LQH-Trainerin Wiebke Finsinger lebt nicht mehr

(HPV). Die Nachricht ist erschütternd. Wiebke Finsinger, Co-Trainerin von Grischa Ludwig, lebt nicht mehr. Sie wurde nur 24 Jahre alt. "Ich hab nicht nur eine gute Co-Trainerin verloren, sondern vielmehr eine wirklich gute Freundin", versucht Grischa Ludwig seine Trauer in Worte zu fassen.

Wiebke wurde Sylvester 1983 in Backnang geboren. Schon sehr früh kam das junge Mädchen zur Familie Ludwig. Mit 14 Jahren gab sie bereits Kinderreit-Unterricht in der Diakonie Stetten, die von Grischa Ludwigs Vater Heinz-Dieter geleitet wird. Anschließend war sie für vier Jahre Co-Trainerin bei Martin Steck. Später arbeitete sie auch bei Shawn Flarida in den USA.


Wiebke Finsinger
wählte auf der Schwäbischen Alb in Bitz in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den Freitod. „Wir können es alle noch nicht fassen was passiert ist. Und alle auf dem Hof  sind fassungslos. Die Zeit scheint hier auf der Anlage stehen geblieben zu sein“, berichtet der Hausherr.

Als Reiterin gewann Wiebke u. a. auf der PHCG Europameisterschaft die Silbermedaille im Sattel von Bob Acres Outlaw und wurde in diesem Verband auch nationale Titelträgerin. Nebenbei war die Co-Trainerin im NRHA Futurity Open Finale. Auch die Tatsache, dass sämtliche Amateurreiter des Schwantelhofes „unter Wiebkes Training, Anleitung und Betreuung auf diversen Shows ganz vorne waren“, machten Grischa Ludwig noch vor kurzem in einem Interview zu Recht sehr Stolz.

„Auf Wiebke konnten wir uns hundertprozentig verlassen. Unser aller Sonnenschein wird auf dem Schwantelhof eine große Lücke hinterlassen“, sind sich Pferdewirtschaftsmeisterin Sylvia Maile und Grischa Ludwig sicher.

 


 H.-P. Viemann