02-02-2009

NRHA-Futurity – Oliver Stein (Rhede): „ … ein Toppevent auf die Beine stellen, um so unsere Pferdebesitzer, Kunden und Sponsoren neu zu motivieren.“

 

 

(HPV). Der in Ludwighafen am Rhein geborene FEI (Fèdèration Equestre Internationale) Mannschafts-Bronzemedaillen-Gewinner bei den Weltmeisterschaften in Manerbio (Italien) Oliver Stein, hat seit fünf Jahren sein Zuhause auf der S-Ranch von Ebbi und Sabine Simon in Rhede bei Bocholt. Ebenfalls im Jahre 2008 grüßte der 28-Jährige in der alten Kaiserstadt Aachen im Sattel von Dun It Starlike als offizieller Deutscher Meister FN (Fèdèration Equestre Nationale). Bereits zuvor wurde er in den Jahren 2004 (Bad Salzuflen mit Kickin Freckles) und 2007 (Kassel mit Smart Little Lenic) mit der Bronze- und Silbermedaille ausgezeichnet. Und dass Oliver Stein darüber hinaus in etlichen Bronze Trophys und weiteren Prüfungen durch Siege und großartige Platzierungen glänzte, sei nur noch am Rande erwähnt.

 

Auf die Frage nach der Wichtigkeit dieser Veranstaltung für den Westernreitsport in deutschen Landen sagte Oliver Stein: „Für unsere Disziplin des Reitens ist es ein toller Erfolg, dass dieser große Event bei uns in Kreuth stattfinden wird.“ Zudem blickt der seit seinem achten/neunten Lebensjahr Westernreitende optimistisch in die Zukunft indem er ergänzt: „Wie das Wort European Futurity schon heißt, wäre es natürlich toll, wenn dieser Event jedes Jahr in einem anderen europäischen Land stattfinden würde.“ Keinen Zweifel lässt auch Oliver Stein darin aufkommen, dass „Kreuth der geeignete Veranstaltungsort ist.“ Er erklärt auch warum und stellt seinerseits die Frage: „Wo gibt es denn bessere Abreitemöglichkeiten- sowie Hotels und ansprechende Unterkünfte für Reiter und Pferd als hier?“ Und dass auch für das leibliche Wohl bestens gesorgt wird, da ist sich der DOKR-Kader-Reiter sicher, „wird schon die super Gastronomie vor Ort sorgen.“

 

Nach einer Zuschaueranalyse befragt, antwortet der amtierende nationale Champion definitorisch. Er sagt: „Hoffentlich wird mit der richtigen Werbung und einer ausführlichen Informationspolitik auch ein breites und zahlreiches Publikum über diese hochkarätige Veranstaltung unterrichtet“. Und nach einer kurzen Pause fährt er fort: „Es wäre doch toll, wenn wir die Zuschauerzahlen in Kreuth nochmals toppen könnten.“ Das satte Preisgeld (added = ca. 282.000,00 US-Dollar) ist für den sympathischen Reiner „ein eben so hoher Anreiz“, wie für viele seiner Reiterkollegen. Oliver Stein denkt weiter nach und sieht in diesem „bei uns ausgerichteten Turnier für die europäischen Züchter, Pferdebesitzer und Reiter“ weitere förderliche Perspektiven. Er erkennt, dass es „doch gar nicht schlecht wäre, wenn wir alle gemeinsamein Toppevent auf die Beine stellen, um so unsere Kunden und Sponsoren neu zu motivieren.“ Die eigenen Erwartungen auf der Euro Futurity beschreibt der Rheinlandpfälzer wie folgt: „Ich möchte mit meinen Pferden ins Finale reiten und darüber hinaus wäre es schön, wenn auch meine Non-Pros ebenfalls dieses Ziel erreichen würden.“ Fortsetzung: Jürgen Pieper (Hechingen).

 

 

Foto: FN – es zeigt Oliver Stein.