04-02-2009

WRWS bringt es auf den Punkt - der Kommentar von Boy Herre zum Rücktritt von Manfred Kröll

 

 

Boy Herre schreibt auf seiner Internetseite www.wrws.de, was viele von uns denken, worüber aber keiner wirklich öffentlich spricht. Hier sein Statement zum Fall Manfred Kröll und der DQHA RPS. Allerdings lässt sich diese Beobachtung auch auf andere Verbände übertragen.

WRWS meint: Hier zeigt sich offenbar eine Entwicklung, die sich parallel mehr oder weniger in allen Vereinen Bahn bricht – die Funktionärskrankheit. Bei den Erkrankten leicht zu erkennen an den sehr hoch getragenen Nasen. Damit einher geht das Bestreben, regionale Initiativen, die erfolgreich auf Ehrenamtlichkeit und Integrität gründen, im Keim zu ersticken und insLächerliche zu ziehen; hier mußte sich der Zurückgetretene sogar seine Integrität zum Vorwurf machen lassen, nachdem er den Verein noch nicht mal um seine "Reisekosten" erleichtert hatte. . .

Die Mitglieder mit ihren am Breitensport augerichteten Interessen haben hinter den Geschäfts-Interessen von Züchtern und Profis zurückzustehen. Es geht in zunehmendem Maße um die Durchsetzung von wirtschaftlichen Interessen einiger weniger – zum Schaden der allgemeinen Mitglieder-Interessen und zum Schaden des Sports.

Wer da nicht mitspielen will, sondern seinen Auftrag, den ihm die Mitglieder gegeben haben, ernst nimmt, wird gnadenlos gemobbt, bis er quietscht und das Handtuch wirft – wie hier offenbar einmal mehr geschehen. Herrn Franks zitierte Äußerung, daß"diese Zahlen niemanden interessieren", sind weder mit der Satzung noch mit den Interessen der Mitglieder zu vereinbaren. Ein Vize, der so etwas nicht nur denkt, sondern sogar coram publicum äußert, gehört schleunigst abgewählt; in anderen Sportarten gibt's für so ein Foul die "Rote Karte"!

Schlimm auch, daß es Medien gibt, die sich nicht entblöden, bei diesem Mobbing auch noch mitzuwirken.
So sind die Mitglieder aufgefordert, diese Entwicklung in ihrem ureigensten Interesse wirksam zu stoppen; noch sind sie der Souverän. Es kann nicht angehen. daß die Mitglieder-Interessen an der Basis durch Manager-Mentalität und Funktionärs-Selbstherrlichkeit auf derartig schnöde Weise beschädigt werden.


Boy Herre

 

Quelle: wrws.de