02-03-2009

WENN ENGEL REITEN! - 5. EWU / VFD Glühweinritt

 

 

 

Reiten im Februar und immer im Vorfeld die Frage: Reiten oder Gehen wir? Es war in den vergangenen Jahren immer spannend, aber dieses Mal war ich die Nacht zuvor mehr als unentspannt.

Hatte doch wetter.com die ganze Woche über für den Sonntag ab morgens Regen / Schnee angesagt und den Samstag davor schönes Wetter. Egal, wie oft ich Wetternachrichten hörte, sie wurde nicht besser.

Denn dieses Mal hatten wir einen Ritt im Aaper Wald / Wildpark / Rennbahn ohne feste Unterstellmöglichkeit für Ross und Reiter geplant.Nein, nein die Wetternachrichten haben ja sonst auch nicht immer Recht und ein bisschen Trotz muss sein…

 

 

Sonntagmorgen hörte ich auf einmal um 07:00 Uhr im Radio: “Regen, Schnee gegen Mittag“ Ja!! Das könnte passen. Aber - oh grauen es hatte die Nacht wieder gefroren Mi….

Also ging es schon wieder los - telefonieren mit Kerstin - Reiten ja / nein??? Eine Teilnehmerin kam aus Hamm/Westfalen Diese musste wenn / denn als erste benachrichtigt werden. In Düsseldorf ist es immer 2 Grad wärmer als in Ratingen.

Also wurde diese Entscheidung noch ein wenig vor uns her geschoben und auf den Weg zu meinem Stall machte ich an diversen Reitwegen halt. Es folgte die ultimative BODENPROBE: Weich, mittel, hart! Wir pokerten und entschieden uns zum Reiten.

 

 

Pünktlich um 11:10 ritten wir dann vom Parkplatz Wildpark los. Aus zwei Gruppen wurde schließlich eine große, da doch der ein oder andere sich kurzfristig zum Laufen entschieden hatte. Um 11:25 Uhr trappte Michael mit seiner etwas größer gewordenen Fußgruppe los. Wir Reiter sammelten unterwegs noch eine Teilnehmerin ein, die am Bauenhaus auf uns gewartet hatte, um sich anzuschließen.

Die Gruppe war sehr harmonisch, obwohl wir 15! Reiter mit unterschiedlichen Pferden waren. Mikel verlief sich, wie angekündigt, tatsächlich – zum Glück aller, denn so hatte die Fußtruppe einen Einblick in die Rennbahn und nicht wie wir Reiter, als Zaungäste drumherum J

Nach zwei Reitstunden, kalten Füßen und Händen, aber trockenem Wetter, kamen wir am Parkplatz wieder an und wurden mit heißem GLÜHWEIN, Zitorentee und herzhaften Salaten von den Fußgängern begrüßt.

Alle Pferde standen entspannt im oder an den Hängern, der Campingkocher hatte die Getränke hervorragend aufgewärmt und alle Nichtreiter hatten Mikel beim Aufstellen der Sitzbänke geholfen.

So, konnten wir den Ritt mit Essen und Trinken sowie dem ein oder anderen Plausch langsam ausklingen lassen. Als alles eingepackt war, die Pferde auf den Anhängern zur Abfahrt standen, fing es leicht an zu schneien!

Es war 14:25Uhr!

 

WENN ENGEL REITEN!

 

 

Quelle: ewu-rheinland