Grischa Ludwig: „Ein Teil der Investition ist wieder in der Kasse.“/ Sylvia Maile: „Eine gut organisierte europäische Futurity.“
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(HPV). Nicht nur mit seinen exzellenten Vorstellungen im weiten Rund der Ostbayernhalle in Kreuth machte der Chef vom Schwantelhof Grischa Ludwig auf sich aufmerksam, sondern auch auf dem Parkplatz der Transporter vor den Stallungen. Dort stand der neue Pferdetransporter des Trainingsstalls mit angeschlossenem Gestüt (LQH). Stolz präsentierte der Hausherr vom Schwantelhof seine Neuanschaffung: „Den Auflieger haben wir einen Tag vor der Abfahrt zur NRHA European Futurity nach Kreuth übernommen. Er ist jetzt unser Eigentum.“ Da man jedoch nur mit einem Auflieger nicht zu den Turnieren kommen kann, fügte er noch rasch hinzu, dass „die Zugmaschine je nach Bedarf von einem Unternehmen angemietet wird.“ Doch damit waren der Erklärungen noch nicht genug. Denn, so wie es sich für einen Urschwaben (Grischa Ludwig erblickte in der Metropole Baden Württembergs das Licht der Welt) gehört ergänzte er: „Nur um an den Wochenenden zu den Veranstaltungen zu fahren lohnt sich der Kauf einer Zugmaschine nicht. Bekanntermaßen macht sich ein LKW durch das Herumstehen auf der Reitanlage nicht bezahlt. Oder?“ Recht hat er.
Sattsam zufrieden kehrten Sylvia Maile und Grischa Ludwig mit ihrer Mannschaft nach Bitz zurück. Die Pferdewirtschaftsmeisterin, die alle Reiter des Teams auf dem Vorbereitungsplatz „im Auge“ hatte und in der Arena lautstark anfeuerte, erklärte: „Wir haben auf diesem Event recht erfolgreich abgeschlossen. Es war eine gut organisierte europäische Futurity.“ Grischa Ludwig, der nach der ersten Abteilung in der Futurity Reining die Führung übernommen hatte, und anschließend im Sattel von Whizoom in den Finalläufen der Open Level drei und vier (Level eins bis vier = nach dem gewonnen Preisgeld wurde gruppiert) die Ränge drei und vier belegte und hierfür 15.641,95 Euro einsackte, erklärte augenzwinkernd: „Damit haben wir einen Teil der Investition wieder in der Kasse.“
Quelle: H.-P.Viemann