30-03-2009

NRHA European Futurity: Adi Wagner (Gaimersheim) war rund um die Uhr im Einsatz!

 

 

(HPV). Die National Reining Horse Association (NRHA) European Futurity 2009 ist bereits Vergangenheit. Die Teilnehmer haben inzwischen Kreuth wieder verlassen und sind in ihre Heimatställe zurückgekehrt. Die Ställe wurden gereinigt, der Hallenboden von Adi Wagner (Gaimersheim) noch einmal abgezogen und die Putzkolonnen haben die Ostbayernhalle erneut zu ihrem Glanz verholfen. Für einige Tage ist nun wieder Ruhe auf Gut Matheshof eingekehrt.

Einen guten Job während der European Futurity wurde Adi Wagner, der für den Hallenboden verantwortlich zeichnete, von den Teilnehmern bescheinigt. Im weiten Rund hörte man von allen Seiten Lob  in den höchsten Tönen. „Der Boden hat gehalten was man uns in Vorfeld versprochen hatte“, war der allgemeine Tenor der Befragten. Der 41-Jährige wurde sowohl von der Gutsverwaltung als auch von der NRHA USA beauftragt den neuen Boden einzubringen. Drei Wochen Zeit wurden Adi Wagner dafür eingeräumt. Mit viel Elan ging er ans Werk. Die richtige Mischung zu finden, darauf legte er sein Hauptaugenmerk. „Die Zusammensetzung der verschiedenen Körnungen ist sehr wichtig“, erklärte Wagner und verdeutlicht: „Der Boden muss erstens gut reitbar sein, des Weiteren gut zu stoppen und auch alle weiteren Manöver sollten optimal durchzuführen sein.“

Adi Wagner ist selbst ein erfolgreicher Reiner. Daher ist ihm bekannt, dass die Reitbahnen für Reiter und Pferde das Wichtigste sind. „Da ich bei meinen Starts auch immer auf den Untergrund achte, stelle ich selbstverständlich auch die höchsten Ansprüche an die von mir gebauten Böden.“ Nach Ansicht des Experten sollte zum Beispiel eine Grundlage sein, dass der Boden nicht staubt und eine einfache Bearbeitung möglich sein. Den Hallenboden in Kreuth bezeichnet Adi Wagner „als flexibel“ und wenn er „behutsam“ gepflegt wird, wird er noch „viel besser.“ Wie oft er den Hallenboden auf der Euro Futurity abgezogen hat kann er nicht sagen, wohl aber, dass dies „zirka im Stundentakt erfolgt ist und das bei Tag und Nacht.“ Denn „das alle Pferde gesund bleiben“ ist ein weiterer sehr großer Richtungspunkt seiner persönlichen Aufgabenstellung.

 

Text u. Fotos: H.-P. Viemann