„Vertrauen ist etwas, dass man sich verdienen muss und ohne Vertrauen geht es nicht… „

Nach diesem Motto fand am 28. + 29.03.2009 auf der Grenzlandranch in Schweix unter der Leitung von Elke Diebold der Kurs „Pferd-Komplett“ statt. Alle 6 Teilnehmer, die nicht unterschiedlicher sein konnten, waren sehr gespannt was sie wohl an neuen Erfahrungen und Erkenntnissen in diesen 2 Tagen erlernen und mit nach Hause nehmen würden.
Begonnen wurde mit Bodenarbeit und Basiserklärungen über das Pferdeverhalten, denn darin hatten alle Teilnehmer großes Interesse und wenig bis gar keine Erfahrungen, wie sich herausstellte. Ob die Pferde in den Führstrick einzuwickeln. Seitengänge an der Hand oder einfach das Führen der Jungpferde zu erlernen, es stellte sich für alle Teilnehmer als nicht so einfach heraus, da viel Körpersprache erforderlich ist, wie uns die Trainerin klar machte.

Für die einen wie z.B. den Tinkerwallach „Billy“ und die Haflingerstute „Pila“ und ihre Besitzerinnen schienen diese Übungen ein „Klacks“, für andere wie der Paint-Wallach „Shadow“ und den Quarterhorse-Wallach „Moonlight“, die Jüngsten der Truppe, stellten sich die Übungen zu Anfang etwas schwieriger dar. Alle übten super fleißig mit riesen großer Freunde an kleinen und großen Fortschritten.

Elke Diebold erklärte mit viel Ruhe, Geduld, Konsequenz und Gelassenheit immer wieder und wieder und konnte sich individuell auf jeden und seine/ihre Probleme einstellen und weiterhelfen. Nachmittags wurde geritten und diejenigen, die wollten oder deren Pferde noch nicht eingeritten waren, übten wieder und weiter Bodenarbeit.

Wir lernten dazu, für was ein Knotenhalfter mit langem Strick alles gut und zu verwenden ist. Der Phantasie an Übungen sind keine Grenzen gesetzt und machte unheimlich viel Spaß. Egal ob Klassisch-oder Westernreiter! Die Reiter lernten viele Übungen wie Seitengänge, Sporen „richtig“ und gezielt anzuwenden, Schulter und Hinterhand zu kontrollieren oder zu verschieben, Vorwärts – Abwärts, kleine Sitzkorrekturen mit großer Wirkung und vieles mehr.
Da staunten auch die „Saarländischen“ Teilnehmer. auf welche Dinge man achten kann und auch muss, was vieles zum Positiven verändert. Susanne war super begeistert, dass die Pferde nicht nur beim Reiten sondern auch bei der Bodenarbeit zufrieden mit der Zunge schleckten, abschnaubten oder herum kauten. Wir lernten genauer darauf zu achten, da dies im Umgang zwischen Pferd und Reiter sehr wichtig ist.

Jörg mit seiner Paint-Stute „Diamant“ erzielte sehr große Fortschritte bei der Bodenarbeit, freiem kontrolliertem laufen lassen. Zum Schluss konnte er sein Pferd mit wenig Hilfen fein dirigieren.
Judith konnte bei ihren Galoppproblemen geholfen werden, da ihre wunderschöne Haflingerstute zuvor schwer galoppierte. Laura und ihr Paint-Wallach hatten mitunter die größten Fortschritte der Truppe erreicht. „Shadow“, der wilde unbändige 3-Jährige machte zu Anfang seiner Besitzerin allein schon beim Führen große Probleme, auch durch Respektlosigkeit erzogen mit Leckerlis. Zum Schluss des Kurses konnte Laura mit ihm alleine Seitengänge an der Hand und viele Lektionen mehr konzentriert üben!

Mit Hilfe von Elke Diebold schaffte ich es zu Ende des Kurses auf meinem 4-jährigen Quarterwallach-Schützling „Moonlight“, den Sattel das erste Mal in seinem Leben aufzulegen und mich sogar auf ihn vorsichtig kurz drauf zu setzen. Ein unbeschreibliches Gefühl… DANK ELKE!!!

Susanne erzielte mit ihrem 8-jährigen Paint-Wallach „Pye“ auch große Erfolge bei der Bodenarbeit so wie beim Reiten, wobei er etwas vorderlastig war. Den beiden konnte durch viele Schritt- Trab-Übergänge geholfen werden. Viele hilfreiche Tipps und Erkenntnisse nahmen sie und die Gruppe überglücklich mit nach Hause. Eine tolle, lustige Gruppe von Teilnehmern hatte sich gefunden , da spielte auch das Wetter, das sehr nass und kalt war, keine Rolle mehr. Wir hoffen auf viele weitere, tolle lehrreiche Kurse in denen wir viel Wissen und Vertrauen zwischen Pferd und Reiter finden können…

Jenny |