26-04-2009

Two in One - Cabernet Cutting Show und Clinic mit Scott Ferguson in F-36600 Lye

 

In Lye veranstalten die französichen Cutter vom 30. - 31. Mai 2009 die Cabernet Cutting Show. Angeboten werden folgende Klassen OPEN , NON-PRO, $ 10000 NOVICE HORSE, $ 3 000 NOVICE HORSE NCHA US APPROVED, JACKPOT.

Gerichtet wird die Show von dem saarländischen Profitrainer und Richter Hans Kuhn Jr.

Doch damit nicht genug: direkt im Anschluss an die Show findet am 1. Juni ein Tageskurs mit dem NCHA Non Pro Hall of Famer Scott Ferguson statt.

 

 

Scott ist vielen von Euch noch von der Q8 in Aachen bekannt. Dort präsentierte er Dörings Hengst Kiss My Cat und gewann souverän. Der Texaner hat mittlerweile mehr als $ 800.000 US Dollar im Cutting gewonnen und unzählige Titel erreicht.

Der 37 Jährige begann das Reiten mit 6 Jahren, sein erstes Pferd war Hopeso. Als Teenie ritt er vorwiegend in der Disziplin Western Pleasure bis er dann mit 16 das Cutten begann. Auf seiner Farm in Texas hält er etwa 300 Rinder und 35 Quarter Horses.

 

Informationen und die Ausschreibung erhaltet Ihr bei Alain Boissier (00 33 2 54 41 05 25) und Florence Harache (00 33 2 31 64 05 46).

 

 

Hier ein kurzes Interview das Angela Dinter anlässlich der Teilnahme von Scott bei der Q8 in Aachen gemacht hat:

A.D.: Scott, Du  bist die letzte Zeit häufig in Deutschland. Wie kommt das?
Scott: Bei der Americana wurde ich wurde von Familie Döring eingeladen und  konnte heute hier in Aachen, „Kiss My Cat“  reiten. Diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Er ist ein tolles Pferd und wir waren ein gutes Team und hatten einen glänzenden Ritt.

A.D.: Was  magst Du besonders an Deutschland?
Scott: Wiener Schnitzel. ,-)) Nein, im Ernst. Der Cuttingsport hat in Deutschland eine eher kleine Anhängerschar im Vergleich zu USA. Trotzdem bewegen sich Pferde und Reiter auf hohem Niveau. Es macht einfach Spaß, hier zu reiten.

A.D.: Worin unterscheiden sich die deutschen Trainingsbedingungen im Vergleich zu Deiner Heimat?
Scott: Oh, der deutlichste Unterschied  ist die Verfügbarkeit von brauchbaren Rindern. Zu Hause können wir täglich mit Rindern arbeiten, was hier in Deutschland oft nicht möglich ist..

A.D.: Gibt es Unterschiede in der Reitermentalität?
Scott: Ja, die gibt es. Durch die eher kleine „Cutter-Gemeinde“ in Deutschland stehen der Zusammenhalt, die Freundschaft und Unterstützung im Fordergrund und weniger das Business.

A.D.: Scott, wie bist du zu diesem Business gekommen und ist dies dein Traumjob?
Scott: Das lag irgendwie auf der Hand. Mein Vater hatte eine Rinderfarm und mein Bruder Steve züchtet Quarterhorses. Ich könnte nie einen Schreibtisch-Job ausüben.

A.D.: Wie sieht dein Plan für die Zukunft  aus?
Scott: Ich möchte reiten. Das ist alles, was ich mir auch weiterhin wünsche.

A.D.: Vielen Dank, Scott, für dieses kurze Interview.

 

Interview u. Fotos: Angela Dinter