04-06-2009

Michael Saupe und Marlene Wimmer waren auf Gut Matheshof voll im Stress.

(HPV). Dichterfürst Goethe beschrieb Pfingsten einst als das „liebliche Fest“. Davon war bei Marlene Wimmer und Michael Saupe auf den bayerischen Meisterschaften nichts zu merken. Denn unter dem Dach der Ostbayernhalle auf Gut Matheshof war Stress angesagt. „Das Pfingstfest haben wir erst so richtig wahrgenommen als es schon vorbei war“, bekannten die Beiden. In Kreuth waren der Cheftrainer und die gute Seele vom Behrhof, Michael Saupe und Marlene Wimmer (Moosthenning), voll gefordert. Während der Coach hauptsächlich mit den Vorstellungen seiner Vierbeiner im weiten Rund der Showarena aktiv war, wurde seine Lebenspartnerin zusätzlich auch als Wertungsrichterin beansprucht.

Um das AQHA Superior Open Reining (50 Punkte in der Open Reining) zu vervollständigen, hatte das Team aus Moosthenning Jacs Little Playboy mit nach Kreuth genommen. Michael Saupe und dem Vierbeiner fehlten vor der Bayrischen Meisterschaft noch sieben Punkte. Marlene Wimmer berichtet: „Nach dem ersten Start betrug die Differenz noch drei Zähler und jetzt haben wir gar sieben Punkte mehr als wir brauchen. Michl wollte hier die Sache abschließen. Aus diesem Grunde ist er auch nicht die Lawson Trophy geritten. Der Hengst hat vor Wochenfrist in Kiesenhof die Open Trophy gewonnen. Es wäre für das Pferd einfach zuviel des Guten gewesen.“

In Junior Open hatte Michael Saupe noch zwei vierjährige Hengste dabei. In der ersten Show war er mit Sugar Spring Pride (Besitzer: Peter Strey), hinter Rudi Kronsteiner mit Dunit on the QT, zweiter. Außerdem fügte er Rang drei mit Lil Ruf Sailor (Besitzer: Familie Giacalone) hinzu. Darüber hinaus hat der Reiter die Show zwei mit Lil Ruf Sailor gewonnen und last but not least „als dritter wurde Michl mit Sugar Spring Pride platziert“, ergänzt Marlene Wimmer. Beim zweiten Start (Show 3 – 4) war der Profi je einmal dritter und vierter. „Die Hengste haben dort mit nur zwei Starts beide über zehn Punkte in der Junior Reining Open gesammelt und somit ihr Register of Merit Open bekommen“, erzählt Michael Saupe.

Für Marlene Wimmer lief es in der NRHA Limited Reining Non Pro alles andere als zufrieden stellend. Mit ihrem Quarter-Horse-Wallach Top Elite Jac wurde die Reiterin, beim Sieg von Daniela Rösner mit Smart Chico Boy, lediglich auf Rang 17 eingereiht. „Es gibt Tage das läuft es einfach nicht rund“, erklärte Marlene Wimmer und versprach: „Beim nächsten Start bin ich aber wieder konzentrierter bei der Sache.“ Der Chronistenpflicht sollte jedoch genüge getan werden. Nach dem letzten Turnier musste der Vierbeiner aus logistischen Gründen in Kiesenhof bleiben Die Versorgung bei Familie Panzer war Top und das Pferd hat sich dort auch wohlgefühlt. Er wurde am Donnerstagabend abgeholt und am Freitag war der erste Start. „Dieses ganze hin und her war einfach zuviel für Whizzy. Ich hatte schon beim Abreiten gemerkt, dass er nicht gut drauf war“, sagt Marlene Wimmer und vermerkt außerdem: „Es ist natürlich besonders ärgerlich für mich, da ich gerade in dieser Klasse Preisgeld sammeln will. Denn am Ende des Jahres möchte ich in den Top Ten stehen.“

 

weitere Infos unter www.michaelsaupe.de

 

Quelle: H.-P. Viemann, Foto: horse & light
     
Nennungsformular_RPS_Futurity2009