07-06-2009

21-09-2009

Erlebnisbericht vom Youth Team Cup Verden

Endlich war es soweit, das Wochenende worauf wir schon lange gewartet haben hat begonnen. Wir packten alle unsere Koffer, mit nicht zu viel Gepäck, denn wo hin damit in dem voll gepackten Auto? Aber zum Glück passte es alles und dann ging es auch schon los.


Als wir dann am Freitag in Verden angekommen sind, haben wir erstmal den Eingang gesucht. Man konnte sich da sehr leicht verlaufen, da die Reitanlage je sehr klein war ;-). Durch kleine Anweisungen haben wir dann auch unsere Stallgasse gefunden, die
schon fertig geschmückt war. An jeder Box hang noch ein weiteres gesponsertes rotes Halfter mit Strick. Das heißt, die ganze Stallgasse leuchtete nur vor rot, mit unseren roten Abschwitzdecken und Jacken, aber am meisten sind die orangen T-Shirts aufgefallen. Vielen Dank, an die Sponsoren, für die schönen Sachen. Und was mir direkt aufgefallen ist, das die Stimmung bei
uns super war, alle haben sich so riesig auf das Wochenende gefreut. Nach dem wir unsere Pferde untergebracht haben, haben wir uns auf den Weg zur Reithalle gemacht, ich hab nur gedacht, alleine finde ich hier nie mehr zurück. Um in die Halle zu kommen, musste man eine Steigung runter gehen.


Es war für jeden ein tolles Gefühl, diesen Weg runter zu gehen und dann in der Halle zu stehen, wo dir so viele Menschen zu schauen. So gegen 6 Uhr kahm dann der Aufruf von unseren Jugendbetreuern, dass das Essen fertig ist, es gab Hotdogs und
Hamburger. Nach dem Essen, sind wir noch einmal die Freestyle Reining durch gegangen und haben sie nochmal besprochen. Und
die arme Jenny musste die Strecke zu Fuß laufen, die sie eigentlich reiten würde. Da wir alle so erschöpft von dem Üben und dem Cool sein waren, hat uns Caroline mit dem Auto und unseren Koffern zur Jugendherberge gefahren, obwohl man nur 3 Minuten braucht. In der Jugendherberge angekommen, haben wir nur kurz unsere Koffer in unsere Zimmer gestellt und die Betten bezogen und dann mussten wir auch schon wieder zurück, denn dann begann die Kadervorstellung der einzelnen Regionalgruppen.

Jede Regionalgruppe hatte sich was Besonderes ausgedacht und es wurde viel gelacht. Wir hatten alle unsere Jacken an und auf unserem Kopf hatten wir eine Karnevalsmütze auf und während einer Karnevalsmusik sind wir rein marschiert und haben Tütchen mit Gummibären geschmissen und haben laut mit einer Tröte getrötet. Nachher haben wir noch Schnittchen mit Blutwurst verteilt. Oh man was verging da die Zeit, und irgendwie war es schon halb 11. Na dann mal schnell zurück zur Jugendherberge. Wir haben uns schnell umgezogen, noch ein bisschen geredet und dann fielen uns auch schon die Augen zu.

Und dann klingelte auch schon der Wecker, man was war das für eine kurze Nacht, aber okey. Schnell fertig gemacht und dann zurück zum Stall. Und auf den Weg zum Stall, haben wir noch Frühsport gemacht, denn irgend wie stand da ein abgeschlossenes Tor im Weg und anstatt einen Umweg in Kauf zu nehmen, haben wir uns entschlossen drüber zu klettern. Die Leute mit langen Beinen hatten da gute Chancen, doch die mit kurzen Beinen, die hatten ein kleines Problem, aber es haben alle geschafft. Nachdem wir den Weg und den Frühsport hinter uns hatten, kahm die Stärkung. Als wir am Stall an kamen, war der Tisch schon gedeckt und wir konnten alle zusammen Frühstücken. Die Laune war schon frühen Morgen spitze. Nach dem Frühstück, fertig gestärkt, haben wir die Pferde fertig gemacht und sind dann runter in die Halle zu den Clinics. Es gab Clinics für Showmanship, Hunter, Horsemanship und Pleasure. Jeder von uns hat sich am Vorabend für eine Clinic eingetragen.
Diese Clinics, waren mit Hubertus, Christel uns Alexandra Jagdfeld. Von ihnen haben wir noch einmal wertvolle Tipps zu den
einzelnen Disziplinen bekommen. Nachdem wir voll mit neuen Tipps waren, musste wieder eine Stärkung her, denn schließlich ging es am Nachmittag mit den ersten Disziplinen los.


Zum Mittagsessen gab es dann Spaghetti. Mit vollen Magen sind wir dann alle zusammen in die Halle zur offiziellen Eröffnung und
Begrüßung der einzelnen Kader gegangen. Das war ein tolles Gefühl. Aber genug von dem tollen Gefühl, denn dann ging der ganze Stress los. Schnell die Pferde fertig gemacht und ab in die Abreitehalle. Eröffnet wurde der Team Cup mit Showmanship und dann folgte Reining und Pleasure.
Und in diesem ganzen Stress merkte man erst so richtig, was wir für ein zusammen geschweißtes Team wir sind, denn jeder hat mit angepackt und jeder hat jedem geholfen. Vor allem waren wir glaub ich die lautesten in der Halle, denn wir haben unser Team so stark angefeuert und hatten richtig Spaß. Vor allem fand ich es super, das man überhaupt nicht gemerkt hatte, wer Kader 1 und
wer im Kader 2 war, mir waren alle ein Team und es hat keinem gestört bzw. keiner hat sich beschwert, wenn irgend etwas nicht richtig gelaufen ist, das fand ich richtig stark. Nach der Pleasure haben wir uns schnell umgezogen und eben schnell noch ein Würstchen gegessen und dann mussten wir auch schon schnell Fly und Moska fertig machen, denn dann fing auch schon die Freestyle Reining an.

Zuerst sind Franzi und Lena mit Fly für den ersten Kader gestartet. Sie haben sich beide als Pippi Langstrumpf verkleidet und haben auf dem Lied eine richtig gute Show hingelegt. Franzi ist aufm sattel geritten und Lena hat sich hinter den Sattel gesetzt und hinten am Sattel fest gehalten. Das war so beeindruckend, wie Lena sich bei den schnellen Zirkeln und bei den Stopps sich fest halten konnte. Die Stimmung in der Halle war gigantisch. Die Kader hatten alle so tolle Ideen, da war alles dabei, vom Fliegerlied bis hin zu Tauchern. Nach dem Franzi und Lena fertig waren, haben sie sich schnell umgezogen, denn kurz danach waren wir mit Michaell Jackson dran. Wir hatten alle eine schwarze Hose und ein weißes T-Shirt an. Unsere Trainerin Sandra Schaub kam in die Halle rein und nachdem sie in die Hände geklatscht hat, sind wir alle gemeinsam von der Bande gesprungen, sogar Elias Ernst musste mit machen. Und schon kam Jenny mit Moska rein geflogen und dann ging es richtig rund. Wir anderen haben uns alle als Hütchen in die Bahn gestellt und haben zusammen getanzt und das Puplikum zum Klatschen gebracht. Ich hatte teilweise so Angst, dass mich Jenny umreitet, denn sie hatte so viel Speed drauf.
Wir hatten alle so richtig Spaß. Die Stimmung war super. Nachher war dann noch die Siegerehrung und unsere beiden Pippi Langstrumpf sind sogar zweite geworden. Und dann kahm noch die Durchsage, das es im Restaurant freie Getränke gibt, also schnell auf den Weg, aber wir hatten uns ja geschworen, dass wir kein Alkohol trinken und daran haben wir uns auch gehalten. Doch unsere
Müdigkeit hat uns eine halbe Stunde später wieder eingeholt und wir saßen da, total müde und uns wären bald die Augen zu gefallen. Also haben wir uns aufgerafft und sind zurück zur Jugendherberge gegangen. Und keine Minuten später, waren wir auch schon alle am schlafen.

Und schon war die Nacht wieder zu Ende. Der letzte Tag hat begonnen. Wir haben schnell unsere Taschen gepackt, denn um halb 8 gab es ja schon Frühstück und um viertel vor 8 konnten wir den Trail abgehen, denn um 8 Uhr begann die erste Prüfung. Begonnen wurde der Tag mit Trail und dann mit Hunter under Saddle und Hunt Seat Equitation. Zum Schluss des Tages war dann noch die
Horsemanship. Auch an diesem Tag, war die Stimmung unter uns super, egal ob wir Müde waren, wir haben überall geholfen, wo wir nur konnten und hatten wieder Spaß ohne Ende. Wir haben nochmal tolle Ritte gesehen. Gegen halb 5 begann dann die Siegerehrung. Alle Kader sind dann mit ihren Trainern und Beteuern in die Halle. Angefangen wurde mit den besten Reiter von den Jugendlichen und von den Amateuren. Anschließend wurde dann die Siegerehrung von den einzelnen Kadern durch geführt. Was ich super und echt klasse fand, ist das wir alle einen kleinen Sachpreis bekommen haben. Unser erster Kader ist am Ende siebter geworden und unser zweites Team ist elfter geworden. Aber das war überhaupt nicht schlimm, denn wir hatten an dem Wochenende soviel Spaß.

Nach der Siegerehrung haben wir alle unsere Sachen gepackt und die Pferde verladen und haben uns auf den Heimweg gemacht. Bis auf ein paar Leuten von uns, die sind erst am Montag abgereist. Es war ein super Wochenende und bedanken uns für alle, die uns das so ermöglicht haben und freuen uns sehr darüber nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen und das Sandra Schaub und Elias Ernst uns auch für nächstes Jahr vorbereiten und trainieren. Und wir hoffen auch natürlich, das Ute und Caroline uns nächstes Jahr wieder so unterstützen werden
Ich fand es total schade, dass das Wochenende schon vorbei war.

Stefanie Praas