Erlebnisbericht vom Youth Team Cup Verden
Endlich war es soweit, das Wochenende worauf wir schon lange gewartet haben hat begonnen. Wir
packten alle unsere Koffer, mit nicht zu viel Gepäck, denn wo hin damit in dem voll gepackten Auto?
Aber zum Glück passte es alles und dann ging es auch schon los.
Als wir dann am Freitag in Verden angekommen sind, haben wir erstmal den Eingang gesucht. Man
konnte sich da sehr leicht verlaufen, da die Reitanlage je sehr klein war ;-). Durch kleine Anweisungen
haben wir dann auch unsere Stallgasse gefunden, die
schon fertig geschmückt war. An jeder Box hang noch
ein weiteres gesponsertes rotes Halfter mit Strick. Das
heißt, die ganze Stallgasse leuchtete nur vor rot, mit
unseren roten Abschwitzdecken und Jacken, aber am
meisten sind die orangen T-Shirts aufgefallen. Vielen
Dank, an die Sponsoren, für die schönen Sachen. Und
was mir direkt aufgefallen ist, das die Stimmung bei
uns super war, alle haben sich so riesig auf das
Wochenende gefreut. Nach dem wir unsere Pferde
untergebracht haben, haben wir uns auf den Weg zur Reithalle gemacht, ich hab nur gedacht, alleine
finde ich hier nie mehr zurück. Um in die Halle zu kommen, musste man eine Steigung runter gehen.
Es war für jeden ein tolles Gefühl, diesen Weg runter zu gehen und dann in der Halle zu stehen, wo
dir so viele Menschen zu schauen. So gegen 6 Uhr kahm dann der Aufruf von unseren
Jugendbetreuern, dass das Essen fertig ist, es gab Hotdogs und
Hamburger. Nach dem Essen, sind wir noch einmal die Freestyle
Reining durch gegangen und haben sie nochmal besprochen. Und
die arme Jenny musste die Strecke zu Fuß laufen, die sie eigentlich
reiten würde. Da wir alle so erschöpft von dem Üben und dem Cool
sein waren, hat uns Caroline mit dem Auto und unseren Koffern zur
Jugendherberge gefahren, obwohl man nur 3 Minuten braucht. In
der Jugendherberge angekommen, haben wir nur kurz unsere
Koffer in unsere Zimmer gestellt und die Betten bezogen und dann
mussten wir auch schon wieder zurück, denn dann begann die Kadervorstellung der einzelnen
Regionalgruppen.
Jede Regionalgruppe hatte sich was Besonderes ausgedacht und es wurde viel
gelacht. Wir hatten alle unsere Jacken an und auf unserem Kopf hatten wir eine Karnevalsmütze auf
und während einer Karnevalsmusik sind wir rein marschiert und haben Tütchen mit Gummibären
geschmissen und haben laut mit einer Tröte getrötet. Nachher haben wir noch Schnittchen mit
Blutwurst verteilt. Oh man was verging da die Zeit, und irgendwie war es schon halb 11. Na dann mal
schnell zurück zur Jugendherberge. Wir haben uns schnell umgezogen, noch ein bisschen geredet
und dann fielen uns auch schon die Augen zu.
Und dann klingelte auch schon der Wecker, man was war das für eine kurze Nacht, aber okey. Schnell
fertig gemacht und dann zurück zum Stall. Und auf den Weg zum Stall, haben wir noch Frühsport
gemacht, denn irgend wie stand da ein abgeschlossenes Tor im Weg und anstatt einen Umweg in
Kauf zu nehmen, haben wir uns entschlossen drüber zu klettern. Die Leute mit langen Beinen hatten
da gute Chancen, doch die mit kurzen Beinen, die hatten ein kleines Problem, aber es haben alle
geschafft. Nachdem wir den Weg und den Frühsport hinter uns hatten, kahm die Stärkung. Als wir
am Stall an kamen, war der Tisch schon gedeckt und wir konnten alle zusammen Frühstücken. Die
Laune war schon frühen Morgen spitze. Nach dem Frühstück, fertig gestärkt, haben wir die Pferde
fertig gemacht und sind dann runter in die Halle zu den Clinics. Es gab Clinics für Showmanship,
Hunter, Horsemanship und Pleasure. Jeder von uns hat sich am Vorabend für eine Clinic eingetragen.
Diese Clinics, waren mit Hubertus, Christel uns Alexandra Jagdfeld. Von ihnen haben wir noch einmal
wertvolle Tipps zu den
einzelnen Disziplinen
bekommen. Nachdem
wir voll mit neuen
Tipps waren, musste
wieder eine Stärkung
her, denn schließlich
ging es am
Nachmittag mit den
ersten Disziplinen los.
Zum Mittagsessen gab
es dann Spaghetti.
Mit vollen Magen sind
wir dann alle
zusammen in die Halle
zur offiziellen
Eröffnung und
Begrüßung der
einzelnen Kader
gegangen. Das war
ein tolles Gefühl. Aber
genug von dem tollen
Gefühl, denn dann ging der ganze Stress los. Schnell die Pferde fertig gemacht und ab in die
Abreitehalle. Eröffnet wurde der Team Cup mit Showmanship und dann folgte Reining und Pleasure.
Und in diesem ganzen Stress merkte man erst so richtig, was wir für ein zusammen geschweißtes
Team wir sind, denn jeder hat mit angepackt und jeder hat jedem geholfen. Vor allem waren wir
glaub ich die lautesten in der Halle, denn wir haben unser Team so stark angefeuert und hatten
richtig Spaß. Vor allem fand ich es super, das man überhaupt nicht gemerkt hatte, wer Kader 1 und
wer im Kader 2 war, mir waren alle ein Team und es hat keinem gestört bzw. keiner hat sich
beschwert, wenn irgend etwas nicht richtig gelaufen ist, das fand ich richtig stark. Nach der Pleasure
haben wir uns schnell umgezogen und eben schnell noch ein Würstchen gegessen und dann mussten
wir auch schon
schnell Fly und Moska fertig machen,
denn dann fing
auch schon die Freestyle Reining an.
Zuerst sind
Franzi und Lena mit Fly für den ersten
Kader
gestartet. Sie haben sich beide als Pippi
Langstrumpf
verkleidet und haben auf dem Lied eine
richtig gute
Show hingelegt. Franzi ist aufm sattel
geritten und
Lena hat sich hinter den Sattel gesetzt
und hinten am
Sattel fest gehalten. Das war so
beeindruckend,
wie Lena sich bei den schnellen Zirkeln
und bei den Stopps sich fest halten konnte. Die Stimmung in der Halle war gigantisch. Die Kader
hatten alle so tolle Ideen, da war alles dabei, vom Fliegerlied bis hin zu Tauchern. Nach dem Franzi
und Lena fertig waren, haben sie sich schnell umgezogen, denn
kurz danach waren wir mit Michaell Jackson dran. Wir hatten alle
eine schwarze Hose und ein weißes T-Shirt an. Unsere Trainerin
Sandra Schaub kam in die Halle rein und nachdem sie in die
Hände geklatscht hat, sind wir alle gemeinsam von der Bande
gesprungen, sogar Elias Ernst musste mit machen. Und schon
kam Jenny mit Moska rein geflogen und dann ging es richtig
rund. Wir anderen haben uns alle als Hütchen in die Bahn gestellt
und haben zusammen getanzt und das Puplikum zum Klatschen
gebracht. Ich hatte teilweise so Angst, dass mich Jenny umreitet, denn sie hatte so viel Speed drauf.
Wir hatten alle so richtig Spaß. Die Stimmung war super. Nachher war dann noch die Siegerehrung
und unsere beiden Pippi Langstrumpf sind sogar zweite geworden. Und dann kahm noch die
Durchsage, das es im Restaurant freie Getränke gibt, also schnell auf den Weg, aber wir hatten uns
ja geschworen, dass wir kein Alkohol trinken und daran haben wir uns auch gehalten. Doch unsere
Müdigkeit hat uns eine halbe Stunde später wieder eingeholt und wir saßen da, total müde und uns
wären bald die Augen zu gefallen. Also haben wir uns aufgerafft und sind zurück zur Jugendherberge
gegangen. Und keine Minuten später, waren wir auch schon alle am schlafen.
Und schon war die Nacht wieder zu Ende. Der letzte Tag hat begonnen. Wir haben schnell unsere
Taschen gepackt, denn um halb 8 gab es ja schon Frühstück und um viertel vor 8 konnten wir den
Trail abgehen, denn um 8 Uhr begann die erste Prüfung. Begonnen wurde der Tag mit Trail und dann
mit Hunter under Saddle und Hunt Seat Equitation. Zum Schluss des Tages war dann noch die
Horsemanship. Auch an diesem Tag, war die Stimmung unter uns super, egal ob wir Müde waren, wir
haben überall geholfen, wo wir nur konnten und hatten wieder Spaß ohne Ende. Wir haben nochmal
tolle Ritte gesehen. Gegen halb 5 begann dann die Siegerehrung. Alle Kader sind dann mit ihren
Trainern und Beteuern in die Halle. Angefangen wurde mit den besten Reiter von den Jugendlichen
und von den Amateuren. Anschließend wurde dann die Siegerehrung von den einzelnen Kadern
durch geführt. Was ich super und echt klasse fand, ist das wir alle einen kleinen Sachpreis bekommen
haben. Unser erster Kader ist am Ende siebter geworden und unser zweites Team ist elfter
geworden. Aber das war überhaupt nicht schlimm,
denn wir hatten an dem Wochenende soviel Spaß.
Nach der Siegerehrung haben wir alle unsere
Sachen gepackt und die Pferde verladen und haben
uns auf den Heimweg gemacht. Bis auf ein paar
Leuten von uns, die sind erst am Montag abgereist.
Es war ein super Wochenende und bedanken uns
für alle, die uns das so ermöglicht haben und freuen
uns sehr darüber nächstes Jahr wieder dabei sein zu
dürfen und das Sandra Schaub und Elias Ernst uns auch für nächstes Jahr vorbereiten und trainieren.
Und wir hoffen auch natürlich, das Ute und Caroline uns nächstes Jahr wieder so unterstützen
werden
Ich fand es total schade, dass das Wochenende schon vorbei war.
Stefanie Praas
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