07-06-2009

 

17-10-2009

Reining ins Rampenlicht rücken - Gespräche in Kreuth

Parallel zur Futurity der DQHA in Aachen fand in Kreuth in der Oberpfalz mit der FEI Europameisterschaft ein Reining-Ereignis der Superlative statt. Ulli Vey, der Delegierte der Deutschen Quarter Horse Association im Disziplinbeirat Reining des DOKR (Deutsches Olympiade Komitee für Reiterei), vertrat dort offiziell die DQHA. Mitzuerleben, wie das deutsche Team seinen Europameistertitel im Mannschaftswettkampf verteidigt, war ihm ein wichtiges Anliegen – schließlich ist  der DOKR-Beirat das Gremium, das die Zusammensetzung der deutschen Nationalmannschaften Junioren, Junge Reiter und Senioren beschließt.

 


AQHA Präsident Helzer besuchte Kreuth

Gleichzeitig nutzte der Internationale Direktor der DQHA die Gelegenheit für wichtige Gespräche am Rande. Immerhin waren auch AQHA-Präsident Jim Helzer und sein Vize Johannes Orgeldinger sowie der Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Soenke Lauterbach vor Ort. Thema waren unter anderem die Weltreiterspiele 2010 in Kentucky, wo Reining wiederum als einzige Westernreitdisziplin dabei sein wird. Wie man die Disziplin Reining und damit zwangsläufig auch das American Quarter Horse noch mehr ins Rampenlicht rücken kann, erörterte Vey beispielsweise auch mit Nici Kennedy, die bei der InternationalenReiterlichen Vereinigung FEI für die nicht olympischen Reitsportdisziplinen zuständig ist. „Die Distanzreiter haben es verstanden, ihren Sport in den vergangenen Jahren enorm publik zu machen. In diese Richtung müssen auch wir arbeiten. Dafür sind solche Kontakte ungeheuer wichtig“, betont Vey.

 


NRHA Germany und Reining Deutschland kooperieren

Dass bei einem Reiningfestival der Größenordnung wie es jetzt in Kreuth stattfand, auch Politik gemacht wird, steht außer Frage. Die Ankündigung von NRHA Germany und Reining Deutschland künftig enger zusammenarbeiten zu wollen ist nur ein Beispiel. Kay Wienrich (1. Vorsitzender der NRHA Germany) und Gerd Wilhelm (1. Vorsitzender Reining Deutschland) verständigten sich mit Dan Wall (Executive Director der NRHA) in Kreuth unter anderem darauf, das NRHA Breeders Derby und die Breeders Futurity 2010 vom Weltverband NRHA in Oklahoma anerkennen zu lassen, sofern dies von der Mitgliederversammlung im April so akzeptiert wird. Ulli Vey begrüßt diesen Schritt: „Die Westernreit- und -zuchtverbände sollten eng zusammenarbeiten, denn das fördert den Bekanntheitsgrad und damit den Pferdemarkt sowie das wirtschaftliche Wachstum. Alles, was zur Förderung der Zucht des American Quarter Horses beiträgt, ist im Sinne der DQHA und der AQHA.“

 

 

 

Von: dqha press / mk