07-06-2009

 

22-12-2009

FN ehrt erfolgreiche Pferdewirte aus Westernreitbetrieben

 

Die jahrgangsbesten Absolventen der Pferdewirt- und Pferdewirtschaftsmeisterprüfungen trafen sich im November in Warendorf zur „Stensbeck- und Graf von Lehndorff-Feier“. Unter den Geehrten waren auch erfolgreiche Auszubildende aus Westernreitbetrieben: Alena Fissek (Michaelisbruch / Barbara Beutler), Verena Lukoschek (Geislingen / Petra Roth-Leckebusch), Anja Schreiner (Karlstadt / George Maschalani). Alena Fissek hat ihre Prüfung zum Pferdewirt Zucht & Haltung mit einer Gesamtnote von 1,17 bestanden und ist damit zweitbeste Auszubildende des Jahres 2009. Die DQHA gratuliert den erfolgreichen Pferdewirten und dankt den engagierten Ausbildern.

In der festlich geschmückten Springhalle des Bundesleistungszentrums Reiten erhielten 35 Pferdewirte und 22 Pferdewirtschaftsmeister Schwerpunkt Reiten die Stensbeck-Plakette in Bronze beziehungsweise Silber. Mit der bronzenen beziehungsweise silbernen Graf-von-Lehndorff-Plakette wurden 56 Pferdewirte und sieben Pferdewirtschaftsmeister Schwerpunkt Zucht und Haltung belohnt. „Sie sind diejenigen, die Tag für Tag beruflich mit Pferden umgehen, die Pferde fachgerecht betreuen und die Reiter und Pferde fachgerecht ausbilden. Sie sind die Experten und Sie sind vor allem Experten und Vorbilder in den Augen von uns Hobbyreitern, Ihren Kunden. Sie leben vor, was wir 1,7 Millionen Pferdesportler in Deutschland nachleben sollten, wie wir mit unseren Pferden umgehen und wie wir sie reiten oder natürlich auch fahren. Damit werden große Erwartungen an Sie gestellt“, gab Soenke Lauterbach, Generalsekretär der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), in seiner Ansprache den Pferdewirten und Pferdewirtschaftsmeistern mit auf den Weg und bat sie, nie damit aufzuhören, sich fortzubilden, sich zu interessieren und weiter dazuzulernen.


Die beiden Auszeichnungen sollen an zwei berühmte Hippologen erinnern. Die Stensbeck-Plakette ist benannt nach dem Reitmeister Oskar Maria Stensbeck (1858 bis 1939), der zu seiner Zeit einer der berühmtesten Ausbilderpersönlichkeiten Deutschlands war. Sie wird seit 1983 an Berufsreiter vergeben, die ihre Prüfung mit einem Notendurchschnitt von 2,49 und besser beendet haben. Die Graf von Lehndorff-Plakette trägt den Namen des preußischen Oberlandstallmeister Georg Graf von Lehndorff (1833 bis 1914). Sie wird seit 1998 an Pferdewirte und Pferdewirtschaftsmeister mit dem Schwerpunkt Zucht und Haltung verliehen, die ihre Ausbildung mit einer Note von durchschnittlich 2,0 und besser abgeschlossen haben.