02-03-2012 23jähriger Saarländer vergeht sich an Shetland-Pony und Fohlen Wenn man seine Pferde nachts alleine im Stall oder auf der Koppel lässt, macht man sich oft Gedanken, was nicht alles passieren könnte. Von betrunkenen jugendlichen Einbrechern, die mit den Pferden Mutproben abhalten über genauso betrunkene Penner, die einen trockenen Schlafplatz suchen, bis hin zu organisierten Banden, die das komplette Equipment innerhalb von Minuten auf einen LKW laden und abhauen, hat man schon viele Geschichten gehört. Was diesen Monat im saarländischen Saarlouis passiert ist, gehört zum schlimmsten, was Pferdebesitzer sich vorstellen können. Auf dem Video einer Überwachungskamera sehen sie entsetzt mit an, wie ein junger Mann sich an ihrer Shetland Stute und dem Fohlen vergeht. Sexualverbrechen im eigenen Stall. Und es war kein Einzelfall. Im Mai vorigen Jahres war der Besitzerin der beiden Pferde aufgefallen, dass diese sich auffällig verhielten. Sie haben oft nervös reagiert - vor allem reagiert, wenn sich Menschen ihnen von hinten genähert hätten. Weil die Trensen und Führstricke im Stall nicht an den gewohnten Plätzen waren, setzten die Pferdebesitzer eine Überwachungskamera ein. Im September letzten Jahres gab es dann die erste verdächtige Aufnahme. Anfang diesen Monats wurde die brutale Tierquälerei dann schließlich auf Video dokumentiert. Die Polizei ermittelt nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren, heißt es dort, wird bestraft, wer einem Wirbeltier aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden oder länger anhaltende oder sich wiederholende Schmerzen oder Leiden zufügt.
Quelle: Sabine Blank |