06-03-2012

Grischa Ludwig (Bitz) bereitet sich für die Euro-Fututrity in Lermoos (AUT) vor.

(hpv) - Ein großes Ereignis für die Reiner wirft seine Schatten voraus: Die NRHA-European-Futurity im oberpfälzischen Rieden/Kreuth. Und schon jetzt hat sich herauskristallisiert, dass vom 18. bis 24. März in der Ostbayernhalle hochkarätige Reiterinnen und Reiter an den Start gehen werden. Genannt haben bisher Teilnehmer aus Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Kanada, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz und den USA.

In der Open-Klasse ist Grischa Ludwig (Bitz) mit drei Pferden dabei. Darunter ist auch der NRHA-Breeders-Futurity-Finalist Chexylution (unser Foto). Der 38-Jährige freut sich auf die Veranstaltung und verdeutlicht das Warum: „Die NRHA-European-Futurity ist das europäische Gegenstück zur großen amerikanischen Futurity. Es ist ein Turnier von großartiger Qualität. In diesem Jahr haben wir ein neues Organisationsteam, dem ich viel Vertrauen entgegenbringe.“ Dem Team der vergangenen drei Jahre bescheinigte Ludwig, dass es während dieser Zeit „hervorragende Arbeit geleistet hat“. Zum Schluss fügte der Schwabe noch an: „Ich bin überzeugt, dass auch das neue Team ein tolles Reitsportfest auf die Beine stellen wird.“

Mit von der Partie in der Non-Pro ist Tina Künstner-Mantl aus Lermoos (Tirol/Österreich). Die couragierte Reinerin hat drei Vierbeiner aus der eigenen Zucht am Start. „Es ist schon etwas Besonderes, wenn man selbstgezogene Pferde in einer solchen Prüfung sattelt“, sagte Tina nicht ohne Stolz. Übrigens: Tina Künstner-Mantl wurde vor Jahresfrist im Sattel von Nu Chexomatic, einem Pferd aus dem LQH-Gestüt, European-Futurity-Reserve-Champion Non-Pro Level 3.

Ein Event dieser Qualität fordert eine besonders intensive Vorbereitung. Und um dies zu gewährleisten, reiste Grischa Ludwig mit seinen Pferden ins Zugspitzareal nach Lermoos. Bei Jacpoint Quarters in Tirol bereitete sich der Professional – auf der Anlage von Tina Künstner-Mantl und Klaus Mantl – in der nigelnagelneuen Reit- und Veranstaltungshalle auf die NRHA-European-Futurity vor. „Hier ist eine Reithalle vom Allerfeinsten hingestellt worden. Die Bedingungen für Reiter und Pferde lassen nichts zu wünschen übrig“, erklärte der Cheftrainer vom Schwantelhof. Die Fahrt in ein „Trainingslager“, wie Grischa Ludwig es schmunzelnd formulierte, war dem 38-jährigen WM-Fünften vor diesem Turnier sehr wichtig. Er verdeutlichte: „Ich wollte mich diesmal ganz speziell auf die Futurity in Kreuth vorbereiten. Einfach konzentriert und mit der nötigen Sorgfalt. Bei Tina und Klaus habe ich für dieses Vorhaben optimale Voraussetzungen vorgefunden.“
  

 

 

Quelle u. Foto: H.-P. Viemann