22
1-03-2012

26-03-2012

So war der Kurs zum fliegenden Galoppwechsel am 28./29.1.2012 bei Oliver Wehnes

 

Was für ein Wochenende! Zwei Tage Reiten, Üben, Probieren, Neuland entdecken. Den ruhigen Erklärungen Olivers zuhören. Versuchen, das umzusetzen. Und noch einmal versuchen   ;-)  Gefolgt von: „Danke, Oliver, jetzt haben wir´s“   :o)


Nun aber von vorn. Da waren wir also- 9 Pferd/Reiterpaare im ausgebuchten Kurs zum fliegenden Galoppwechsel bei Oliver Wehnes. Die meisten Pferde davon waren Neulinge, die das Wechseln erst mal lernen wollten. Okay, das hofften die Reiter jedenfalls   ;-)   Oliver ging das gewohnt ruhig an- und uns Reitern schwirrten die Fragen im Kopf: Was kommt auf uns zu, was müssen wir wie (besser) machen? Und die Wechsel-Neulinge fragten sich: Bekommen mein Pferd und ich das hin, sind wir „geeignet“ für den Wechsel?


Die 9 Paare wurden in drei Gruppen geteilt und ritten jeweils vormittags und nachmittags. Die Fortgeschrittenen begannen. Nach dem Warmreiten ging es an Schenkelweichen im Trab, danach durch die Westernriding-Pylonen Seitengänge im Trab. Gefolgt von Handgalopp- Schritt- Außengalopp-Übungen auf dem Zirkel. Nun durften die Pferde verschnaufen und Oliver erklärte die Voraussetzungen  für einen Wechsel und worauf es zu achten gilt. Das hat bei den Fortgeschrittenen schon ganz gut geklappt und es wurde auch ersichtlich, woran noch gearbeitet werden musste.


Dann kamen die Greenhorns in zwei Gruppen dran. Aufwärmen, Schenkelweichen im Trab, Trabseitengänge („Das geht noch seitlicher.“… „“Die Hüfte muss mehr mit.“…  “Gut so.“). Galopp innen und außen. Nun hieß es das Wechselkommando zu geben.  Okay, Wechselkommando und Wechseln sind u.U. zwei verschiedene Dinge ;-)     Manche Pferde haben die Hilfe für das Wechseln etwas mit dem Gaspedal verwechselt  :o) Oliver hat beruhigt:  „Versteift Euch nicht auf den Wechsel  und dass es dann gleich und sofort gut funktionieren muss. Stresst euch und Eure Pferde nicht“ und „Pferde suchen sich ihren Weg, machen immer wieder neue Lösungsvorschläge. Traut ihnen was zu.“ Und: „Wenn es jetzt nicht klappt, probieren wir es später noch einmal mit Ruhe.“

Nach der wohlverdienten Mittagspause ging es weiter. Einige Greenhorns bzw. Greenhorses legten schon die ersten guten fliegenden Wechsel hin und wurden ausgiebig von allen beklatscht   :o)
Am Sonntag hieß es wieder Seitengänge und Seitengänge und Seitengänge. Schon da hat man gesehen, was am Schluß ganz offensichtlich war. Durch das viele seitlich gehen liefen die Pferde viel versammelter, wurden immer beweglicher und weicher. Das Ziel ist eigentlich der fliegende Wechsel, doch die vorbereitenden Übungen sind das Wichtigste. Ergebnis ist ein zufriedenes, gymnastiziertes Pferd, das gut und willig auf die Hilfen reagiert .  Super... Die Pferde waren ganz gut, nur manche Reiter hatten zu Anfang den Plan der einzelnen Übungen nicht so richtig im Kopf   :o)))
Falls das Pferd mal nicht wechselte, auch nicht so schlimm, dann versuchen wir es später noch mal...

Zum Abschluss war zu sagen: Wir alle waren geschafft. Und alle haben es geschafft!    ;-) Die schon-Wechsler sind noch besser geworden und alle Greenhorses sind ihre ersten Wechsel gesprungen!!! Super! Eine Reiterin kam zum Abschluss mit ihrem Pferd aus der Halle und sagte: „Ich bin soo glücklich und stolz.“ Dem können wir anderen Teilnehmer nur zustimmen. Danke Oliver für den schönen Kurs und die vielen tollen Hinweise und Tipps. Wir kommen immer wieder gern zu Dir! Und zur ganzen Familie Wehnes, die alles immer so gut organisiert. Danke!

 

Auf ein Wiedersehen freuen sich
Ulrike Kreher und alle anderen Teilnehmer

 

 

Quelle: Sabrina Walter ewu-rlp.de