21-08-2012 Westernreitturnier der Kategorie D - auch für Freizeitreiter - veranstaltet von der EWU Saarland e.V.
1. Showmanship at halter
Es handelt sich um eine Einzelaufgabe, genannt Pattern. Das Pferd wird an einer Führleine und mit Halfter in den Gangarten Schritt und Trab vorgeführt. Das Gesamtbild ist hier entscheidend. Wie harmonisch ist das Zusammenwirken von Pferd und Reiter? Der zu beschreitende Weg und die geforderten Manöver (wie Wechsel der Gangarten, Anhalten oder Rückwärtsrichten) werden in einem Pattern bildlich beschrieben. Dieses ist vor Turnierbeginn an der Meldestelle erhältlich. 2. Trail an der Hand
Auch diese Prüfung ist eine Einzelaufgabe, bei der das Pferd geführt wird. Der vorgeschriebene Weg, sowie die geforderten Gangarten (kein Galopp!) sind auf einem Pattern ausgezeichnet. Es enthält Hindernisse wie z.B. Pylonen, Stangen usw., welche fehlerfrei bewältigt werden sollen (etwa kein Anstoßen der Stangen). 3. Trail
Diese Prüfung ist eine gerittene Prüfung. Auf einem vorgeschriebenen Weg (siehe Pattern) werden in einer festgelegten Gangart Hindernisse bewältigt (z.B. Slalom um Pylonen, durch ein Tor reiten, etc.). Hier wird die Leistung des Pferdes (z.B. Aufmerksamkeit gegenüber den Hilfen) bei der Bewältigung der Hindernisse bewertet. 4. Juxtrail
Hier gelten ähnliche Voraussetzungen wie für den Trail, wobei die Hindernisse mit einem zusätzlichen Spaßfaktor versehen sind. 5. Walk - Trott Pleasure
Es handelt sich hierbei um eine Gruppenprüfung. Sie eignet sich auch für Reiter, die wenig Erfahrung im Turnierreiten mitbringen. Es wird auf dem 1. Hufschlag geritten. Angemessenes Überholen ist erlaubt. Die Pferde werden in den Gangarten Schritt und Trab vorgestellt. Dies erfolgt nach Weisung des Richters. Der Turniersprecher sagt die entsprechenden Kommandos für alle an (z.B. „Stop your horses, please“ oder „Anhalten, bitte!“) Ein Handwechsel erfolgt bei Bedarf in Form einer Kehrtvolte. Im Mittelpunkt stehen die Gangqualität und die Manier des Pferdes. Es soll sich natürlich und zufrieden bewegen.
6. Walk - Trott Horsemanship
Die Horsemanship besteht aus einer Einzelaufgabe und einer Gruppenaufgabe. Es wird in der Einzelaufgabe ein vorgeschriebener Weg (siehe Pattern) im Schritt und Trab geritten. Als Orientierungspunkte dienen Pylonen. Sie zeigen, an welcher Stelle welche Manöver (z.B. Gangartenwechsel, Anhalten etc.) umgesetzt werden müssen. Auch soll sich der Reiter stets auf der Seite der Pylone befinden, wie es zuvor in dem Pattern eingezeichnet war. In einer anschließenden Gruppenaufgabe (Railwork) reiten alle nach Anweisung des Richters im Schritt und Trab. Bewertet wird der Reiter nach Sitz und feiner Hilfegebung. Die Vorstellung soll kontrolliert und harmonisch wirken. 7. LK 5/4 Horsemanship
Es gelten ähnliche Voraussetzungen, wobei in dieser Leistungsklasse ein Teil der Einzel- bzw. Gruppenaufgabe im Galopp absolviert wird. 8. LK 5/4 Pleasure
Es gelten ähnliche Voraussetzungen wie beschrieben (s. Walk - Trott Pleasure), wobei hier die Gangart Galopp verlangt wird.
Quelle: ewu-saarland.de, Christine Kreutzberger |